Naturholz Manufaktur

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Der unverwechselbare Almhütte-Stil:

Eine individuelle Bauweise und viel Handarbeit!

Die Mitarbeiter der Firma Almhütte haben Freude daran Ihren Kindern ein gut durchdachtes und harmonisch ausgebildetes Spielgerät zu bauen. Das beginnt schon bei der Auswahl und Vorbehandlung von unseren Naturhölzern:

 

Der Griff ins Holzlager: Schon hier die ersten Entscheidungen treffen!

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Diese speziellen Hölzer kann man nicht im Baumarkt kaufen, sondern nur selbst aus dem Wald holen.

Das setzt vorraus die unterschiedlichen Eigenschaften gut zu kennen und entsprechend zu kombinieren.

Zum Beispiel das Astholz der Lärche: es ist kaum bekannt, dass es eine hervorragende Festigkeit und Elastizität besitzt, die das Stammholz desselben Baumes weit übertrifft, deshalb kann man damit sehr stabil und trotzdem elegant bauen.

In dieser Werkstatt kommen teilweise sehr spezielle Handwerkzeuge zum Einsatz,  auch das trägt zu dem unverwechselbaren Stil des Endproduktes bei!

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Artikelserie:

Geheimnisse des Naturholzbaus

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Kapitel 1 Naturholz Manufaktur

Haben Sie schon einmal miterlebt wie ein Schrank aus moderner Serienfertigung, schon nach dem zweiten Umzug auseinanderfällt – wohingegen der alte Massivholzschrank von dem man garnicht mehr weiß wer ihn vor wieviel Jahren zuerst gekauft hat – immer noch gut aussieht?

Dafür gibt es natürlich Erklärungen: Wenn Holz erst in Späne zerhackt und dann wieder zusammengeleimt wird, braucht man sich eigentlich nicht zu wundern, dass die ursprüngliche Festigkeit und Widerstandskraft nicht mehr so ohne weiteres zu erreichen ist. Allerdings wird der technische Fortschritt sicherlich auch dieses Problem bald lösen.
Dennoch bleibt es fasziniernd zu studieren, wie man früher mit den relativ wenig veränderten Naturmaterialien gewisse Anforderungen gelöst hat. Ein Segelschiff oder eine Windmühle aus Holz, Hanfseilen und etwas Schmiedeeisen zu bauen, setzte ein großes Know How vorraus. Die Zahnräder sollen aus Hainbuche gemacht worden sein, das ist ein Holz das eine ungeheure Abriebfestigkeit hat. Buchsenlager für Drehachsen machte man gerne aus dem von Natur aus öligen Pockholz so waren die Lager immer gut geschmiert. Das Lärchenholz dagegen fand man auf dem Dach oder im Fassadenbau wieder, wo es noch heute wegen dem hohen Harzgehalt gern verwendet wird. Pappelholz wäre in Pferdeställen gerne verbaut worden, weil es beim Brechen nicht so splittert und Verletzungen dieser heißblütigen Tiere vermeidet. Auch Wagner und Böttcher wußten genau welches Holz man wofür nahm und wie man es vorher behandeln mußte. Dazu kommt noch, dass auch das Holz vom gleichen Baum sehr unterschiedlich sein kann, je nachdem ob es Astholz, Stammholz oder Wurzelholz ist.

Manches Wissen scheint sogar verloren gegangen zu sein, ich habe z.B. immer wieder gehört, das Sägemühlen die Holzstämme erst einmal ein Jahr lang im Teich schwimmen ließen; eine Erklärung dafür aber noch nicht erhalten, vielleicht „beruhigt“ sich das Holz ja auf diese Weise und gewisse Stoffe werden ausgeschwemmt oder verwandeln sich positiv?

* Auch beim Bau eines Naturholz-Baumhäuschens versuchen wir den Weg der Einfachheit zu gehen
und die Eigenschften verschiedener Hölzer gezielt zu nutzen.

Das ist sehr wichtig für die Gesamterscheinung und auch die Qualität des Produktes. Denn ein Baumhäuschen oder Spielschiff steht ja im Freien und ist den Einwirkungen des Wetters voll ausgesetzt.
Es soll aber auch schön sein, den Kindern freundlich entgegenkommen und Ihnen Geborgenheit vermitteln.

Wie genau wir dieses erreichen, welche Hölzer wo und wie verbaut werden, das verraten wir Ihnen im nächsten Artikel:
Fortsetzung folgt!
Dipl. Ing. R . Jaster